SPIEGEL ONLINEVon Oliver Trenkamp, Lena Greiner und Frauke Lüpke-Narberhaus. Deutschlands Erwachsene lesen und rechnen im internationalen Vergleich nur mittelmäßig, das zeigt eine neue OECD-Studie. Dramatischer als der Rückstand auf andere Länder ist jedoch die Bildungsungerechtigkeit in der Bundesrepublik.
Glückwunsch nach Japan und Finnland. Die 16- bis 65-Jährigen dort lesen und rechnen besonders gut; sie können Probleme am Computer schnell und kompetent lösen und effektiver im Netz recherchieren. Die Deutschen im erwerbsfähigen Alter hingegen sind nur Mittelmaß, im Schnitt zumindest. Lediglich bei einem Punkt schafft es die Bundesrepublik fast an die Spitze - und das ist ein trauriger Wert: Nur in den USA hängt die Lesefähigkeit noch stärker vom Elternhaus ab als hierzulande. Mehr...