SPIEGEL ONLINEWenn die Studenten mehr zahlen, muss der Staat weniger für die Bildung ausgeben. So rechnete die britische Regierung, als sie die Studiengebühren drastisch erhöhte. Jetzt zeigt sich: Es könnte ein Minusgeschäft für den Staat werden. Denn Uni-Darlehen, die er bereitstellt, werden oft nicht zurückgezahlt.
Drastisch ging die britische Regierung vor, als sie die Höchstgrenze für Studiengebühren hochsetzte. Drastisch waren die Proteste dagegen. Und einigermaßen überraschend sind die Auswirkungen der Reform für die Staatskasse. Wie der "Guardian" berichtet, muss das Finanzministerium damit rechnen, dass die Gebührenerhöhung dem Staat nicht mehr Geld einbringt. Denn der Zeitung zufolge steigt der Anteil der Studenten rasant, die ihre Staatsdarlehen nicht zurückzahlen können. Mehr...