In Deutschland gibt es so viele Studenten wie nie. Zusätzliche Milliarden von Bund und Ländern sollen die Überlastung der Unis mildern. Doch das größte Problem bleibt. Längst ist es üblich, Erstsemester mit Naturgewalten zu vergleichen. Wellen von ihnen schwappen in die Unis, sie stürmen auf die Campusse und fluten die Hörsäle. In den Jahren 2006 bis 2011 stieg die Zahl der Studienanfänger von 345.000 auf fast 520.000. Dafür gibt es mehrere Gründe: die doppelten Klassen aus G8- und G9-Abiturienten, geburtenstarke Jahrgänge und die Aussetzung der Wehrpflicht. Mehr...