http://www.spiegel.de/static/sys/v10/logo/spiegel_online_logo_460_64.pngMehr Wettbewerb und neue Leuchttürme: In seinen "Perspektiven des deutschen Wissenschaftssystems" hat der Wissenschaftsrat die hochschulpolitische Marschrichtung für das kommende Jahrzehnt festgelegt. Größter Haken: Dafür braucht es jede Menge Geld. Demografischer Wandel und internationaler Wettbewerb - auf diese beiden Entwicklungen muss das deutsche Hochschulwesen reagieren, findet der Wissenschaftsrat. Gemeint ist: Aktuell sind die Studenten in Deutschland jünger denn je, und es so viele wie noch nie. Doch die Entwicklung könnte sich in Zukunft umkehren, wenn die geburtenstarken Jahrgänge die Hochschulen verlassen haben. Gleichzeitig wird die weltweite wissenschaftliche Konkurrenz immer stärker. Um darauf zu reagieren, müssen sich die deutschen Hochschulen erneuern, und wie das geschehen soll, hat der Wissenschaftsrat nun in seinem Papier "Perspektiven des deutschen Wissenschaftssystems" skizziert. Das 117-Seiten-Dokument ist sperrig, aber durchaus bedeutend für die Entwicklung der deutschen Hochschullandschaft, denn es kommt vom wichtigsten Beratungsgremium von Bund und Ländern in der Hochschul- und Forschungspolitik. Mehr...