09 mars 2012

Exzellente Quote - Was geschehen muss, damit mehr Frauen die Wissenschaft bereichern

http://www.epapercatalog.com/images/zeit-online-epaper.jpgCornelia Quennet-Thielen las ihrem Publikum am Dienstagabend aus dem Grundgesetz vor. Die Staatssekretärin im Bundesbildungsministerium trat bei den Forschungsorganisationen in Berlin auf, um über Geschlechtergerechtigkeit in der Wissenschaft zu diskutieren. "Es muss sich was ändern", rief Quennet-Thielen. Noch 120 Jahre nach der ersten Frauenrechtsbewegung und noch nach 60 Jahren Grundgesetz seien Frauen in Führungspositionen dramatisch unterrepräsentiert, im Journalismus, in der Wirtschaft und in der Wissenschaft.
Die Politik sitzt der männerdominierten Forschung jedoch zunehmend im Nacken. Die vier außeruniversitären Organisationen Leibniz, Helmholtz, Fraunhofer und Max Planck sowie die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bekommen im "Pakt für Forschung und Innovation" seit Jahren Milliardenaufwüchse in ihren Etats. Im Gegenzug mussten sie sich verpflichten, Potenziale besser auszuschöpfen, zumal von Frauen.
Doch bislang ging es zu langsam voran, findet Quennet-Thielen. In 18 Jahren stieg der Anteil bei den Frauen auf Führungspositionen über alle fünf Organisationen hinweg von zwei Prozent auf elf Prozent. An den Hochschulen sind 82 Prozent der Professuren mit Männern besetzt. Darum erhöhen die Politiker jetzt den Druck. Im November forderten sie die Organisationen auf, für ihre Einrichtungen angemessene Quoten zu entwickeln und umzusetzen. Über Quoten wird auch in der Wissenschaft seit langem diskutiert. Zuletzt kochte die Debatte vor fünf Jahren hoch. Ernst-Ludwig Winnacker, damals Präsident der DFG, verlangte "eine harte Quote" für die Wissenschaft. Winnacker hat sich damit nicht durchgesetzt, nicht einmal in der DFG. So hält Dorothee Dzwonnek, Generalsekretärin der DFG, die Quote für "ein zu einfaches Instrument", das letztlich phantasielos mache. Tatsächlich hat die DFG ihre Mitglieder, die Unis und Forschungsorganisationen, auch ohne harte Quote in Bewegung gebracht. Seit 2008 gelten die "Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards" der DFG. Unis und Institute verpflichten sich selbst, Maßnahmen zu ergreifen, mit denen sie ihren Frauenanteil erhöhen. Dafür gibt die DFG Tipps in einem "Instrumentekasten". Nach dem name-and-shame-Prinzip wird im Internet veröffentlicht, ob eine Uni bei der Umsetzung ihrer eigenen Konzepte nach Ansicht der zuständigen DFG-Arbeitsgruppe voran kommt oder stagniert. Stellt die DFG fest, dass Einrichtungen die Standards nicht einhalten, müssen deren Forscher mit Nachteilen im Wettbewerb um DFG-Mittel rechnen, etwa im Exzellenzwettbewerb.
Jutta Allmendinger, Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB), glaubt dennoch nicht, dass es ohne die Quote geht. Genau so dächten gerade auch "ältere Herren" in der Wissenschaft: "Weil sie weise sind und weil sie Töchter haben, deren Karrieren sie verdutzt beobachten." Für die Sache der Frau in der Wissenschaft seien darum "mehr ältere Männer mit viel versprechenden Töchtern" hilfreich.
Hat eine Forschergruppe eine bessere Mischung der Geschlechter, ist sie kreativer und innovativer, sagte DFG-Präsident Matthias Kleiner. Das bewirkten die unterschiedlichen "Erfahrungskontexte", wie Studien immer wieder bewiesen hätten. Peter Gruss, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft (MPG), erklärte, Männer würden Anträge und Papiere von Frauen "oft unbewusst" schlechter bewerten und ihre Geschlechtsgenossen bevorzugen. Darum hätten Frauen auch bessere Chancen, wenn sie von vorgesetzten Frauen beurteilt würden.
Demnach geht der Forschung durchaus Qualität verloren, weil sie zu wenig Frauen hat. In der Quote sieht Gruss aber gleichwohl eine Gefahr für das "Leistungsprinzip" in der Forschung. Die MPG hat sich eine jährliche Steigerung in Führungspositionen um ein Prozent vorgenommen: "Jede darüber hinausgehende Quote würde die Qualität der Wissenschaft in Frage stellen, zum Schaden auch der Frauen", sagte Gruss.
Staatssekretärin Quennet-Thielen betonte aber, dass die Quote keineswegs vom Leistungsprinzip abgekoppelt ist. Dominiert im öffentlichen Dienst ein Geschlecht auf einer Ebene, wird nur bei gleicher Qualifikation eine Person des jeweils anderen Geschlechts bevorzugt. Bei den Unternehmen zeige sich jedenfalls, dass die erfolgreichen unter ihnen einen höheren Anteil von Frauen haben. Es sei allerdings nicht zu ergründen, ob diese Unternehmen mehr Frauen einstellten, weil sie besser geführt würden, oder mehr Frauen das Unternehmen erfolgreicher machten: "Klar ist jedenfalls, dass mehr Frauen nicht schaden." Quennet-Thielen ist der Quote zwar nicht abgeneigt. Allerdings dürfe damit auf keinen Fall suggeriert werden, dass das Problem damit schon gelöst sei: "Es geht um einen Mentalitätswandel."
Die Gründe für die Unterrepräsentanz von Frauen auf Professuren sind komplex. "Überkommende Denkmuster" wirken fort, sagte Quennet-Thielen. Noch immer lebe das Bild des erfolgreichen Wissenschaftlers als Mann fort. In intransparenten Berufungen würden Männer andere Männer wegen ihrer habituellen Ähnlichkeit meist vorziehen. Aus dem gleichen Grund zögen Frauen zwar auch andere Frauen vor. Das könne sich wegen ihrer Unterrepräsentanz aber nicht auswirken. Ein Teufelskreis, auch weil manche Frauen die männlich geprägte Arbeitskultur als abschreckend empfinden und gar nicht erst versuchen, hineinzukommen: "Wir müssen auch darüber reden, ob es nur um die Teilhabe von Frauen am männlichen System geht oder darum, das System gemeinsam fortzuentwickeln", sagte DFG-Präsident Kleiner.
Doch wie kann das geschehen? Jutta Allmendinger nannte eine Reihe von Paradoxien: So würden spezielle Förderprogramme für Frauen zwar ihre Inklusion anstreben, aber letztlich zur Segregation führen. Langfristig seien sie darum wirkungslos. Fragwürdig seien auch manche Coachings: "Aus grauen Mäuschen werden graue Panther, die völlig überzogene Forderungen stellen", sagte Allmendinger. Schlecht sei es für das Fortkommen von Frauen in der Wissenschaft ferner, wenn sie sich ob ihrer Unterzahl weit mehr als ihre Kollegen in Kommissionen und Gremien engagieren müssten und dadurch weniger Zeit zum Forschen hätten. Allmendinger hielt auch einen Strampelanzug mit "WZB"-Aufdruck am Po ins Publikum. Unter den Risiken einer wissenschaftlichen Laufbahn mit ihren kurzfristigen Verträgen litten Männer und Frauen. Allmendinger forderte mehr Berechenbarkeit in den Karrieren und mehr Professuren. In Berufungsverfahren dürfe es nicht mehr so stark auf die Masse der Publikationen ankommen. Nur die besten fünf Veröffentlichungen sollten herangezogen werden, um Eltern nicht zu benachteiligen.
Der Berliner Ökonomie-Professor Tilmann Brück sympathisiert wie Allmendinger mit einer Quote. "Nur wenn die Regeln und die Systeme konsequent verändert werden, wird es funktionieren. Sonst können noch so viele Frauen studieren." Als Beispiel für die Veränderbarkeit von kulturellen Normen unter großem Druck nannte er die Kriegerwitwen in Ruanda. Sie hätten wegen des Genozids entgegen der starken Tradition ohne Männer auskommen müssen und Männerarbeiten wie Dachdecken selbst verrichtet. Als die Lage sich konsolidierte, hätten die Männer die Frauen aufgefordert, jetzt wieder vom Dach zu kommen. Die Frauen hätten gesagt: "Nein, wir bleiben hier oben."

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8 Mars, journée de la Femme au ministère de l'Enseignement supérieur et de la Recherche

http://media.eduscol.education.fr/image/Valeurs_republicaines/79/7/Couv-filles-et-garcons-2012_209797.JPGA l'occasion de la journée de la femme, le ministère de l'Enseignement supérieur et de la recherche se mobilise sur plusieurs axes.
Pour sa sixième édition, la brochure Filles et garçons sur le chemin de l’égalité de l’école à l’enseignement supérieur compare les principales données statistiques disponibles en matière de parcours et de réussite des jeunes: répartition selon les niveaux d’enseignement, résultats scolaires, choix d’orientation, poursuite d’études après le baccalauréat et insertion professionnelle.
Un élément constant est mis en évidence: si les filles réussissent en moyenne mieux que les garçons dans leur scolarité, elles sont encore peu nombreuses à se diriger vers les formations les plus valorisées sur le marché du travail. Les choix qu'elle font lors des grands paliers d'orientation ont des conséquences sur leur insertion dans l'emploi. Ils entretiennent ensuite les inégalités professionnelles et salariales.
En France comme au niveau européen, les filles sont plus diplômées à la sortie du système éducatif. Elles se distinguent par une meilleure maîtrise de la langue, de moindres difficultés en lecture et des scores plus élevés en compréhension de l’écrit. Elles ont des résultats équivalents à ceux des garçons en sciences, mais semblent avoir moins confiance dans leur capacité scientifique.
La brochure est proposée aux académies comme un outil de référence; elle leur fournit, à l'échelle nationale, des éléments de comparaison, d'analyse et de décision pour impulser des actions en faveur d'une orientation positive des jeunes et mieux construire l'égalité des filles et des garçons à l'école.
83 % des filles et 75 % des garçons accèdent au niveau IV.
Lecture – En 2010, 82,7% des filles et 75,2% des garçons ont accédé au niveau IV. Ce niveau est atteint par l'inscription constatée en classe de terminale générale, technologique ou professionnelle, ou en année finale de formation de niveau baccalauréat (brevet professionnel par exemple).
71% des filles et 61% des garçons ont le baccalauréat… Lecture – Dans une génération fictive qui a, à chaque âge, les taux de candidature et de réussite de la session 2010, 70,5% des filles et 60,6% des garçons obtiennent le baccalauréat, que ce soit dès la première candidature ou après.
À la sortie du système éducatif, les femmes sont plus diplômées…
Lecture – En moyenne sur 2007, 2008 et 2009, 30% des filles sorties du système éducatif sont diplômées de l'enseignement supérieur du DEUG au doctorat, contre 22% des garçons.
… 86 % des femmes et 80 % des hommes âgés de 20 à 24 ans ont un diplôme du second cycle de l’enseignement secondaire.
Pour cet indicateur européen, l'objectif défini au sommet de Lisbonne était d’atteindre 85% en 2010. Lecture – 72% des femmes âgées de 20-24 ans sont titulaires du baccalauréat ou d'un diplôme de l'enseignement supérieur, contre 61% des hommes du même âge.
82 % des européennes et 76% des européens âgés de 20 à 24 ans ont un diplôme du second cycle de l’enseignement secondaire.
Pour cet indicateur européen, l'objectif défini au sommet de Lisbonne était d'atteindre 85% en 2010.
À série de baccalauréat équivalente, les filles et les garçons ne font pas les mêmes choix de poursuite d’études dans l'enseignement supérieur…
Lecture – 15% des filles et 20% des garçons titulaires d'un baccalauréat S poursuivent dans l'enseignement supérieur via une classe préparatoire aux grandes écoles (CPGE).
…et de nombreuses formations de l'enseignement supérieur sont peu mixtes. Lecture – En 2010, les filles représentent 74% des inscrits en écoles vétérinaires. En 2000, leur proportion s'élevait à 60%.
La part des femmes varie fortement selon la discipline: elles sont souvent majoritaires en cursus licence et en master mais pas en doctorat. Lecture – En 2010, 64% des étudiants inscrits en cursus licence « droit-sciences politiques » sont des femmes. Elles forment 49% des inscrits dans le cursus doctorat de la même discipline.
45% de femmes parmi les docteurs et 27% parmi les ingénieurs. Lecture – En 2009, 53% des diplômés d'un BTS sont des femmes. Elles représentent 27 % des titulaires d'un diplôme d'ingénieur.
56% des docteurs en lettres sont des femmes, 39% de femmes parmi les docteurs en sciences.
Lecture – En 2009, 77% des licenciés LMD en « lettres–langues–sciences humaines » sont des femmes. Elles représentent 56% des diplômés d'un doctorat de la même discipline.
Télécharger la brochure « Filles et garçons sur le chemin de l'égalité de l'école à l'enseignement supérieur » (DEPP/SDSS/DVE, mars 2012). Archives: Brochure 2011, Brochure 2010, Brochure 2009, Brochure 2008, Brochure 2007.

Le ministère de l'Enseignement supérieur et de la Recherche se mobilise à l'occasion de la journée de la Femme. L'action du ministère, cette année encore, a porté sur plusieurs axes:
Identifier les inégalités et agir sur les stéréotypes

Production et analyse d'indicateurs nouveaux et précis. Le ministère de l'Enseignement supérieur et de la Recherche mettra en ligne, le 08 mars 2012, la sixième édition de la brochure "filles et garçons sur le chemin de l'égalité de l'école à l'enseignement supérieur", qui présente des statistiques sexuées sur les parcours scolaires.
Favoriser la mixité des filières:
soutien aux initiatives des associations "Femmes et Sciences", "Femmes et mathématiques", "Femmes ingénieures" qui mènent des actions de sensibilisation et de lutte contre les stéréotypes auprès des collégiennes et lycéennes pour les inciter à entrer dans des carrières scientifiques et techniques où elles sont trop peu nombreuses.
Soutien à l'action "Mentorat" de l'association "Femmes et mathématiques",
auprès de doctorantes et post-doctorantes.
Permettre l'émergence de modèles.
Le Prix Irène Joliot-Curie remis chaque année depuis 2001 a distingué cette année trois femmes d'exception: Anne Marie Lagrange, Prix de la "Femme scientifique de l'année", Laure Saint-Raymond, Prix de la "Jeune Femme Scientifique", et Pascale Vicat-Blanc, Prix du "Parcours Femme Entreprise" Créé en 2001 par le ministère de l'Enseignement supérieur et de la Recherche, le Prix Irène Joliot-Curie est destiné à promouvoir la place des femmes dans la recherche et la technologie en France. A cette fin, il met en lumière les carrières exemplaires de femmes de sciences qui allient excellence et dynamisme.
Favoriser les changements structurels
Finalisation du décret sur les congés des enseignants chercheurs
qui clarifie la réglementation en matière de congé maternité: toute enseignante chercheure bénéficiant d'un congé maternité se verra attribuer une décharge de la moitié de son service d'enseignement.
Accompagnement des universités dans l'application de la Charte égalité femmes-hommes de la CPU.
A ce jour, 36 universités ont nommé un chargé de mission égalité.
Modification du décret relatif aux Conseils d'administration des Établissements publics à caractère scientifique, culturel et professionnel (E.P.S.C.P.),
qui prévoit dorénavant que "Les listes de candidats sont composées au vu de l'objectif de représentation équilibrée entre les hommes et les femmes" (Décret n°2011-1008 du 24 août 2011, paru au JO du 27août 2011).
Lancement d'un schéma de formation à l'égalité femmes-hommes.

Dans cette même perspective, le Ministre réunira courant avril le Comité pour l'égalité dans l'enseignement supérieur et la recherche (COMEGAL), auquel participeront les principaux acteurs de la recherche et de l'enseignement supérieur afin de piloter la poursuite de l'effort en faveur de davantage d'égalité professionnelle.
Le ministère inscrit également son action en faveur de l'égalité dans le cadre des réformes en cours à l'échelle de l'ensemble de la fonction publique et figurant dans la loi relative à la résorption de la précarité et à la lutte contre les discriminations.  Le 1er mars constitue une avancée, avec des mesures fortes comme l'instauration progressive d'un taux de 40% de nominations de femmes aux emplois d'encadrement supérieur.
Soutenir les recherches et études sur le genre

Les études et recherches sur le genre sont nombreuses mais ne sont pas nécessairement connues par la communauté universitaire. De même, les statistiques nationales sexuées relatives aux étudiants et aux personnels méritent une meilleure diffusion. Une plus large communication de ces données constitue un outil d'aide au pilotage pour les établissements d'enseignement supérieur. Dans cette perspective, ont été engagés un recensement national des recherches et des enseignements sur le genre, tandis qu'un groupe sur le genre a été mis en place dans le cadre de la Stratégie Nationale Recherche et Innovation (S.N.R.I.).
Dans les universités, un ensemble de manifestations sont organisées aujourd'hui 08 mars pour poursuivre ces actions organisées.
Annexe: Initiatives dans les universités - Sensibilisation – Débats
Université Montpellier 2: "Hommes et femmes en sciences",
Journée interdisciplinaire sur les préjugés, organisée par la Mission égalité et la Direction de la vie des campus de l'Université, le 8 mars 2012.
Université Paris 10: "La santé au féminin", Action du service médical de l'université: ateliers, conférences et débats autour de la santé des femmes, le 6 mars 2012.
I.U.F.M. d'Auvergne: "Journée internationale des droits des femmes",
Projection d'un film ("La Française doit voter !") suivie d'une table ronde sur les droits des femmes aujourd'hui. Organisé le 8 mars 2012 à l'initiative de la Maison de l'Europe en Auvergne.
Université de Tours: Soirée "Film + débat",
Diffusion d'un documentaire sur l'hypersexualisation des petites filles suivie d'un débat. Séance organisée le 8 mars 2012 par le SUMPPS de l'université.
Université Paris-Diderot: "Le 8 mars, osons les jupes !",
Evènements festifs toute la journée sur la déconstruction des stéréotypes. Organisés par le Pôle égalité femmes-hommes de l'université.
Des colloques scientifiques
M.S.H.S.de Poitiers: "Les femmes dans l'historiographie",
Journée des doctorant-e-s, 8 mars 2012.
CNRS: "Les recherches genre, un défi au-delà de la parité", Colloque de bilan intermédiaire du recensement des recherches sur le genre. 8 mars 2012. Agnès Netter et Françoise Thibault interviendront en introduction de la journée, organisée par la Mission pour la place des femmes du CNRS.
Sciences Po Paris: "Femmes dans les violences de masse : complicité, résistance et réponse",
Débat organisé par le Centre d'histoire de Sciences Po, 8 mars 2012.
"Egalité femmes-hommes et partage du pouvoir économique",
Colloque dans le cadre du programme PRESAGE, le 6 mars 2012.
UPEC: "Accéder à la Présidence et de là etc. gouverner la France : une histoire de genre",
Journée d'étude sur le genre dans l'élection présidentielle, 8 mars 2012.

On the occasion of International Women's Day, the Ministry of Higher Education and Research is acting on various axes.
For its sixth edition, the brochure Girls and boys on the road to equal the school to higher education compares the main statistical data available on course and success of young people: breakdown by levels of education, academic, career choices, further education after the baccalaureate and professional integration.

A constant element is highlighted: if girls do better on average than boys to school, they are still limited to head the training most valued in the labor market.
The choice she made at major levels of orientation have implications for their integration into employment. They then interview professional inequalities and wage.
In France and at European level, girls are more graduates leaving the education system.
They are characterized by better language skills, fewer difficulties in reading and higher scores in reading literacy. They have results equivalent to those of boys in science, but seem to have less confidence in their scientific capacity.
The brochure is available to academies as a reference tool, it provides them, nationally, elements of comparison, analysis and decision making for promoting measures in favor of a positive orientation of young people and build the best equality of girls and boys in school.

83% of girls and 75% of boys reach Level IV. Reading - In 2010, 82.7% girls and 75.2% of boys have reached the level IV.
This level is reached by the inscription found in twelfth grade general, technological or professional, or final year bachelor level training (professional certificate for example).
71% of girls and 61% of the bachelor boys ... Reading - In a fictitious generation which, at each age, application rates and success of the 2010 session, 70.5% of girls and 60.6% of boys obtained the baccalaureate, either the first or after application.

On leaving school, women are more educated ... Reading - On average over 2007, 2008 and 2009, 30% of girls completing their education are graduates of higher education of DEUG PhD, against 22% of boys.

86% ... 80% of women and men aged 20 to 24 have a degree of the second cycle of secondary education. For this indicator European, the target set at the Lisbon summit was to reach 85% in 2010.
Reading - 72% of women aged 20-24 have the baccalauréat or a diploma of higher education, against 61% of men the same age.
82% European and 76% of Europeans aged 20 to 24 have a degree of the second cycle of secondary education. For this indicator European, the target set at the Lisbon summit was to reach 85% in 2010.

In series BA equivalent, girls and boys do not make the same choice to pursue studies in higher education ... Reading - 15% of girls and 20% of males with bachelor's degrees in S continuing education than via a preparatory class for large schools (CPGE).

And ... numerous training of higher education are somewhat mixed. Reading - In 2010, girls accounted for 74% of registered veterinary schools.
In 2000, the proportion was 60%.
The proportion of women varies greatly by discipline: they are often the majority in a Bachelor's and Master but not a doctorate. Reading - In 2010, 64% of students enrolled in a Bachelor's "law and political science" are women.
They cover 49% of those enrolled in the doctoral course in the same discipline.
45% of female doctors and 27% among engineers. Reading - In 2009, 53% of graduates of a BTS are women.
They represent 27% of those with an engineering degree.
56% of doctors letters are women, 39% of female PhDs in science. Reading - In 2009, 77% of license holders in LMD "letters-languages-humanities" are women.
They represent 56% of PhDs in the same discipline.
Download the brochure "Girls and boys on the road to equal the school to higher education" (DEPP/SDSS/DVE, March 2012).
Archives: 2011 Brochure, Brochure 2010, 2009 Brochure, Brochure 2008, 2007 Brochure. More...

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